Mittelschule

Berufsorientierung an der Mittelschule Wasserburg

Die Bayerische Mittelschule basiert auf den drei Säulen "Stark für den Beruf", "Stark im Wissen", "Stark als Person".

Quelle: Anlehnung an das ISB

Ziel der Bemühungen ist es, noch mehr Schüler durch individuelle, situativ angepasste Förderung zur Ausbildungsreife zu führen und ihnen einen attraktiven Schulabschluss zu ermöglichen.  Leistungsstarke Schüler werden so weit gefordert, dass ihnen über den Mittleren Bildungsabschluss der Weg in höher qualifizierte Berufe oder ein weiterqualifizierendes Schulangebot offen steht. Leistungsschwächere Kinder und Jugendliche werden dort individuell unterstützt, wo ihre Bedürfnisse liegen. Möglichst alle Schüler sollen so weit gefördert werden, dass sie die Basisanforderungen für den erfolgreichen Übergang in Ausbildung und Beruf erreichen. (Quelle: ISB)

Angesichts dieser Ziele haben wir mit Lehrern, Fachlehrern und Schulleitung einen für unsere Schule passenden Berufsorientierungskalender entwickelt, der Ihnen nach Jahrgangsstufen aufgeschlüsselt einen Überblick verschafft, zu welchem Zeitpunkt im Schuljahr ihr Kind welche berufsorientierende Maßnahme durchläuft:

Wie läuft Berufsorientierung an der Mittelschule Wasserburg im aktuellen Schuljahr ab?
In den Klassen 5 und 6 finden Erkundungen innerhalb der Schule statt, um diese als eigenständign 'Betrieb' kennenzulernen. Unser Berufsorientierungskonzept zeigt konkret, wie unsere höheren Klassen auf den Berufseinstieg vorbereitet werden:

Bei der (erweiterten) vertieften Berufsorientierung (evBo) handelt es sich um zusätzliche Angebote, welche die Regelangebote der Mittelschulen und der Agentur für Arbeit ergänzen und vertiefen. Die (erweiterte) vertiefte Berufsorientierung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Fähigkeiten zur individuellen Eignungsfeststellung. Sie vermittelt praxisbezogen berufs- und betriebskundliche Kenntnisse und gibt einen Überblick über die beruflichen Möglichkeiten in der Region. In verschiedenen Modulen, welche speziell auf die einzelnen Jahrgangsstufen (7.-9. Klasse) abgestimmt sind, lernen die Schüler Berufe aus den Schwerpunkten Technik, Wirtschaft und Soziales kennen. Die Schüler können ihre Berufsvorstellung durch praktische Übungen erproben und werden auch in der Wahl ihrer Fachrichtung (Technik, Wirtschaft, Soziales) unterstützt.

 

Die Klasse 8a beim Streichen ihres Klassenzimmers

- Ein Beispiel für eine Berufsorientierungsmaßnahme: Berufsbild Maler -

Am Samstag, den 12. November, haben sich einige Schüler der Klasse 8a mit ihrem Lehrer Herr Filpe getroffen, um unser Klassenzimmer neu zu streichen. Nachdem wir uns unter fachmännischer Anleitung auf ein Farbkonzept und unterschiedliche Wandmuster geeinigt hatten, haben wir das Klassenzimmer ausgeräumt, abgeklebt und gestrichen. Bei Musik, Pizza und Kuchen hatten wir einen wirklich schönen Tag und sind sehr stolz auf unser neues Raumdesign.

 
 

Übertritt in den M-Zug und an weiterführende Schulen

Die erste Schulwahl nach der Grundschule bedeutet keine abschließende Entscheidung über die schulische Laufbahn des Kindes. Das bayerische Schulsystem eröffnet jeder Schülerin und jedem Schüler einen individuellen Bildungsweg. Im Laufe eines Schullebens können sich Leistungen von Kindern und Jugendlichen ändern. Jeder Schüler erhält deshalb regelmäßig die Möglichkeit, seinen Bildungsweg neuen Gegebenheiten und Zielen anzupassen. Dies vermeidet Unter- oder Überforderung und macht den Schulerfolg wahrscheinlich. Alle Schulen in Bayern bieten mehrere Möglichkeiten, um Schulabschlüsse zu erreichen.

Hier finden Sie einen Überblick über die momentan gültigen Übertrittsvoraussetzungen und Schulkarrieremöglichkeiten Bayerns.